Moderne Informationssysteme verwalten heute nicht nur klassische strukturierte, sondern auch zunehmend unstrukturierte Daten, wie z.B. Texte. Gerade mit diesem Ansatz ermöglichen Informationssysteme die Verwaltung nahezu aller Informationen einer Organisation, so dass Anwender damit ein aktuelles und umfassendes digitales Bild einer komplexen Situation erhalten. Ein solches umfassendes Bild ist die Voraussetzung für die Ableitung genauer Prognosen. Die entsprechenden Technologien werden heute unter Begriffen wie Big Data Analytics sowie Smart zusammengefasst und bilden zum Beispiel die Basis für Anwendungen wie Industrie 4.0.

Forschung

Das Team der Forschungsgruppe „Multimediale Informationssysteme“ konzentriert sich auf die effiziente Verwaltung strukturierter und unstrukturierter Daten in Datenbanken sowie deren Auswertung und Analyse. Ein besonderer Fokus dieser Arbeitsgruppe ist die Verwaltung relationaler, textueller und geographischer Daten. Ein aktuelles Thema ist die Effizienz von NoSQL- und NewSQL-Datenbanken speziell bei der Unterstützung analytischer Anwendungen.

Für die Untersuchung aktueller Datenbankentechnologien steht eine Testumgebung zur Verfügung, welche die folgenden Server umfasst.

• Bladeserver mit 27 Knoten
• Shared-Nothing-Cluster mit 5 Knoten
• Server für Speicherdatenbanken mit einem Hauptspeicher von 1.5 TB
• Datenspeicherkapazität auf Festplatten mit mehreren 100 TB

Die Forschungsgruppe nutzt diese Infrastruktur für Technologieprojekte, mit der die Anwendbarkeit dieser Technologien für anspruchsvolle Aufgabenstellung aus der Praxis demonstriert wird. Ein Beispiel ist die räumliche Internet-Suchmaschine SARA. Ergebnisse dieser Projekte werden aktuell in verschiedenen Projekten der Auftragsforschung genutzt.

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