Multimediale Informationssysteme

Projekte

AktMel - Aktuelle Meldedaten

Mit AktMel soll die bislang kaum vorhandene technische Schnittstelle für Gruppenanfragen durch die Entwicklung einer entsprechenden Online-Lösung zur Verfügung gestellt werden. Durch die rechtssichere Entwicklung im Sinne eines Compliance-by-Design-Ansatzes sowie durch eine explizite Freigabe des Zugriffs auf die Daten für bekannte Anwender sollen Unsicherheiten bei der Auskunftserteilung beseitigt werden. So sollen für verschiedene Arten von Anfragen die rechtlichen Rahmenbedingungen geklärt und die erforderliche Genauigkeit sowie deren Kompatibilität mit den rechtlichen Rahmenbedingungen sichergestellt werden. Voraussetzung für die Erreichung dieses Ziels ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit aus Datenanbietern, Juristen und Informatikern.

Für dieses Projekt wird der bereits für Bayern realisierte gemeinsame Datenbestand aller bayerischen Einwohnermeldeämter genutzt. Die Lieferung erfolgt tagesaktuell durch die Gemeinden. Für den Inhalt sind die Meldebehörden verantwortlich. Die Konsistenz, sowie die formale fachliche Richtigkeit wird durch die AKDB mit Hilfe eines Importprogramms sichergestellt. Der Schutz dieses Datenbestands vor unberechtigtem Zugriff ist eine zentrale Anforderung mit höchster Priorität für dieses Projekt. Entsprechend wird ein Sicherheitskonzept für das Gesamtsystem bestehend aus Hardware und Software entwickelt, das zuverlässig einen unberechtigten Zugriff ausschließt (Nutzerverwaltung, Firewall, Verschlüsselung, organisatorische Maßnahmen, etc.). Für die rechtsichere Aufbereitung der Daten werden geeignete Verfahren zur Filterung der Daten mit Hilfe konfigurierbarer Regeln einschließlich der Möglichkeit für die Zurückweisung dieser Daten sowie der Ergebnismodifikation entwickelt.

HiveTank

Im Projekt werden Daten vieler kleinerer Online-Händler so genutzt und ausgewertet, dass eine ähnliche Unterstützung wie für große Händler existiert. Das Projekt HiveTank entwickelt eine Cloud-Plattform für die Analyse von Daten kleiner Online-Handler. Dazu werden die Daten einer größeren Anzahl von Händlern in einem Data Lake zusammengeführt, so dass eine kritische Masse für diese Datenanalyse entsteht.  Damit ermöglicht dieser Data Lake ähnliche Analyse- und Vorhersagemöglichkeiten wie sie große Anbieter haben.

Die Durchführung des Projekts erfolgt durch das Unternehmen Speed4Trade (Koordinator) und dem iisys. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren.


MobiDig - Mobilität Digital Hochfranken

Die wirtschaftliche und nachhaltige Mobilitätsversorgung der Menschen und der Wirtschaft in peripheren Regionen Deutschlands, die besonders vom demographischen Wandel betroffen sind, ist eine der großen Aufgaben der Verkehrspolitik. Die Mobilität der Menschen in solchen Regionen ist eine Grundvoraussetzung, um auch für die kommenden Jahrzehnte deren Versorgung in einem lebenswerten Umfeld sicherzustellen und zugleich Erhaltung und Ausbau von Arbeitsplätzen und die künftige Attraktivität für Arbeitskräfte zu unterstützen.

Ziel des Projektes MobiDig ist es daher, die Mobilität im ländlichen Raum wirtschaftlicher, attraktiver und umweltfreundlicher zu gestalten. Wesentlich ist dazu der effiziente Einsatz von Mobilitätsressourcen, der wiederum genaue Kenntnisse der eigentlichen Bedarfe voraussetzt. Ein Schwerpunkt dieses Projekts ist die Untersuchung, wie durch den Einsatz digitaler Datenressourcen genaue und zuverlässige Prognosen erstellt werden können. Damit hat das Projekt auch das Potential, den digitalen Standort Deutschland durch neue Lösungen für die Datennutzung zu stärken und als Beispiel für andere Anwendungen der Digitalisierung zu dienen. Das Modell wird am Beispielfall der Region Hochfranken konzeptionell entwickelt, experimentell getestet und evaluiert.

SMO - Shuttle-Modellregion Oberfranken

Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) deckt oftmals die sogenannte letzte Meile nicht ab, so dass der potentielle Fahrgast die Strecke anderweitig zurücklegen muss - beispielsweise zu Fuß oder mit dem Taxi. Gerade für ältere Mitbürger oder Bürger mit Handicap ist die bestehende Situation unbefriedigend. Der Einsatz eines herkömmlichen Linienbusses ist für Kurzstrecken meist nicht rentabel oder aufgrund der Infrastruktur nicht möglich. Streckenbeispiele hierfür, wie sie auch im Projekt SMO betrachtet werden, sind die Anbindung des Hauptbahnhofs an die Fußgängerzone/Kernstadt (1000 m) in Hof oder die Strecke Marktplatz – Feste Rosenberg (600 m) in Kronach oder ein klassischer Rundkurs (3000 m) in der Stadt Rehau zur Anbindung der Unternehmensstandorte der REHAU AG + Co. Der Einsatz eines autonom fahrenden Shuttles als Zubringer für die letzte Meile würde eine Lösung für die gegebene Problemstellung darstellen. Gesamtziel des Vorhabens ist es, den Betrieb von fahrerlosen Shuttles als ergänzenden und komplementären Bestandteil des ÖPNV im öffentlichen Straßenraum in den Städten Hof, Rehau und Kronach zu testen, die technischen Fähigkeiten der Shuttles weiterzuentwickeln und neue Marktmodelle zum kontextbezogenen Einsatz zu implementieren, sowie die Bevölkerung bei Beurteilung und Weiterentwicklung intensiv mit einzubeziehen

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