Forschungs-Gruppenleiter

Prof. Dr.-Ing. Dietmar Wolff

Innovative Gesundheitsversorgung

Über die Forschungsgruppe

Die Forschungsgruppe „Innovative Gesundheitsversorgung“ hat sich der digitalen Transformation in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft verschrieben. Sie entwickelt und erprobt praxisnahe Konzepte, die Einrichtungen dabei unterstützen, digitale Technologien sinnvoll einzusetzen, Prozesse zu vereinfachen und Veränderungsprozesse erfolgreich zu bewältigen. Die Forschungsgruppe verbindet wissenschaftliches Arbeiten mit praxisnahen Wissenstransfer.

Aufgaben und Themen

Die Forschungsgruppe beschäftigt sich mit der Entwicklung von Digitalisierungsstrategien und unterstützt Einrichtungen durch Beratungsformate in den Bereichen Prozessmanagement, Changemanagement und digitale Transformation. Darüber hinaus bietet sie Workshops zu Themen wie KI, digitaler Kommunikation, digitalen Kompetenzen sowie TI und TI 2.0 an. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der systematischen Sammlung, Bewertung und Aufbereitung relevanter Technologien für die Gesundheits- und Sozialwirtschaft. Diese Technologien bringt sie durch hands-on Formate wie TruDi – den Truck der Digitalisierung – direkt in die Praxis. Weitere Forschungs- und Transferthemen liegen im Bereich der Telepflege und der vertieften Untersuchung, wie KI-Lösungen einen sinnvollen Einsatz in der Gesundheitsversorgung darstellen können.

Die Forschungsarbeit umfasst darüber hinaus die Durchführung von Evaluationen und Wirkungsanalysen. Zudem beteiligt sich die Forschungsgruppe in europäischen Kooperationsprojekten, um länderübergreifende Erkenntnisse zur digitalen Transformation im Gesundheits- und Sozialwesen zu gewinnen. Durch den Austausch bewährter Praktiken, die gemeinsame Entwicklung von Innovationsansätzen und die Analyse unterschiedlicher Versorgungssysteme, trägt sie dazu bei, evidenzbasiertes Wissen aufzubauen und dieses in die regionale Versorgungspraxis zu transferieren.

Digitale Technologien im Fokus

• Künstliche Intelligenz

• Assistenzsysteme (Sensorik, Monitoring, digitale Hilfsmittel)

• Kommunikations- und Kollaborationstechnologien (u.a. Telepflege);

• Fachanwendungen der Telematikinfrastruktur;

• Technologien für Prävention und digitale Gesundheitsförderung.

Zielgruppen

• Gesundheits- und Sozialwirtschaft: Ambulante Pflegedienste, Tagespflege, stationäre Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe, Präventions- und Rehaeinrichtungen, Pflegeschulen

• Industrie: IT-Dienstleister, Technologieanbieter und -entwickler

• Vernetzung: Multiplikatoren, Verbände, politische Entscheidungsträger:innen.

Rolle & Vernetzung

Die Forschungsgruppe IGV fungiert als verbindendes Element zwischen Praxis, Wissenschaft, Industrie und Politik. Als „Spinne im Netz“ verknüpft sie die relevanten Akteure, fördert Austausch und Wissenstransfer und unterstützt dabei, digitale Innovationen sinnvoll, sicher und nachhaltig in die Versorgungspraxis zu integrieren.

Aktuelle Projekte

• pulsnetz.de – Mensch und Technik im Gemeinwesen: pulsnetz MuTiG

• Interreg Europe – Healthcare 5.0 supporting the transformative shift of regions: HUMAN

• Datengrundlage für KI-Lösungen in der Pflege: DaKILP

• KI-gestützte Prozessdigitalisierung und -automatisierung im Wundmanagement in ambulanter und stationärer Pflege durch TI-Messenger und Interoperabilitätsstandards: PflegKIonTour